Fliesenspiegel – Was darf er kosten?

Ein Fliesenspiegel legt man sich normalerweise nur ein-, zweimal im Leben zu. Daher wäre es schade, wenn man unnötig Geld aus dem Fenster wirft und unüberlegt handelt. Wird die Küche oder das Bad renoviert, soll oft auch die Wand einen neuen „Anstrich“ bekommen. Hier kommt die Rückwand als Fliesenspiegel zum Einsatz

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Fliesenspiegel von supergünstig bis megateuer

Für den Studenten, der an chronischem Geldmangel leidet aber dennoch nicht auf eine schicke Küche verzichten will, eignet sich ein Spritzschutz aus Dibond an. Dabei handelt es sich um ein Composite Material aus Aluminium und Kunststoff. Solche Platten sind je nach Größe schon für ungefähr 30,- € zu haben und hinterlassen in der eigenen Geldbörse keine Wüstenlandschaft.

Soll die komplette Küchenzeile mit einem Motiv oder einem Fliesenmuster abgedeckt werden wird es schon nicht mehr ganz so günstig. Am preiswertesten ist auch hier das Dibondmaterial. Zudem ist es sehr leicht zu bearbeiten. Mit Bohrern und Stichsägen kann man diese Platten auch im Nachhinein noch passend machen.

Etwas edler kommt eine Küchenrückwand aus Acrylglas daher, da sie von weitem kaum von echtem Glas zu unterscheiden sind. Dieses Material ist meist etwas dicker (üblicherweise zwischen 5 und 10 mm). Auch hier können noch Löcher für Steckdosen, etc. angebracht werden. Allerdings muss hier schon etwas behutsam vorgegangen werden. Der Straßenpreis für eine 2 Quadratmeter Rückwand liegt bei circa 280,- € je nach Anbieter.

In der Oberliga spielen Fliesenspiegel aus Glas oder Naturstein. Nahezu unverwüstlich halten diese Materialien ewig und haben eine tolle Haptik. Dies macht sich allerdings auch im Preis bemerkbar: Je nach Größe ist man hier schnell bei einer Summe von ungefähr 700 Euro, hat dann aber auch was für die Ewigkeit.